Air up – Geschmack über Duft – Produktentwicklung mit Form 2

Lifestyle meets food-tech

Als Food Start-Up des Jahres 2019 ausgezeichnet, stellt air up ein revolutionäres Produkt im Bereich der Getränkelösungen dar, und verbindet gesunden Lifestyle mit innovativer Technologie. Das junge Unternehmen aus München ermöglicht den Genuss von geschmackvollen Getränken, und verzichtet dabei gänzlich auf Zucker, künstliche Aromen und ungesunde Zusatzstoffe. Gleichzeitig ist das Produkt eine technisch höchstpräzise Erfindung, hergestellt aus qualitativ hochwertigen Materialien. Während die Trinkflasche aus BPA-freiem TritanTM besteht, wird das Mundstück aus lebensmittelchtem Silikon hergestellt. Die dazugehörigen Pods werden ausschließlich mit natürlichen Aromen befüllt, welche aus Pflanzen, Früchten und Gewürzen aus Deutschland gewonnen werden.

Geschmack erleben

air up Infografik

Das Herzstück der neuartigen Trinkflasche von air up sind die ringförmigen Duftpods, welche sich am Flaschenhals befinden, und das Wasser aus der Flasche mit aromatisierter Luft anreichen. Diese beigemischte Luft wird vom Gehirn als Geschmack wahrgenommen, dem sogenannten retronasalen Riechen. Gleichwohl sich in der Flasche frisches Trinkwasser befindet, entsteht ein überzeugendes Geschmackserlebnis. Die im Rachenraum aufsteigende Luft der Duftpods wird vom Riechzentrum aufgenommen und in die reale Wahrnehmung einer Geschmacksrichtung umgewandelt. Auf praktische, nachhaltige, und gesundheitsbewusste Art und Weise hat air up ein geniales Produkt geschaffen und erfolgreich auf den Markt gebracht.

Prototypenfertigung mit 3D-Druck

Tim Jäger, Gründer und Erfinder von air up, konnte bereits an der Uhrmacherschule erste Erfahrungen im Bereich des 3D-Drucks sammeln. Während seines Studiums im Produktdesign knüpfte Tim an dieses Knowhow an, und baute seine Kenntnisse der additiven Fertigung kontinuierlich aus. Seine Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd verfügte schon früh über einen Form 2 von Formlabs, so dass der Unternehmer eine gewisse Expertise aufbauen, und als Betreuer für 3D-Druck-Projekte fungieren konnte. Ein Studienbezogenes Praktikum in Asien brachte Jäger dann sogar die Möglichkeit, eigene 3D-Drucker zu entwerfen und das Design maßgeblich zu beeinflussen.

Die Gründungsphase von air up war wesentlich von der Prototypenentwicklung im 3D-Drucker geprägt, weshalb das Unternehmen früh den Entschluss fasste, in einen leistungsstarken Form 2 zu investieren. Aufgrund von Tim Jägers langjähriger Erfahrung mit dem Form 2, seinen positiven Erlebnissen in Design und Fertigung, waren ausschlaggebend für die Anschaffung in der Aufbauphase von air up. Insbesondere zu Demonstrationszwecken der neuartigen Trinkflasche, waren die Gründer auf den Form 2 angewiesen, um potentiellen Investoren erfolgreiche Konzeptionen präsentieren zu können.

Die Stereolithografie als herausragende Technologie

Um die komplexe Technologie des innovativen Trinksystems in der additiven Fertigung möglichst präzise umzusetzen, war ein 3D-Drucker mit akkurater Genauigkeit, hoher Oberflächengüte von essentieller Bedeutung. Auch die Möglichkeit, Modelle wasser- und luftdicht drucken zu können, waren für die Vorführung der Prototypen von enormer Bedeutung. All diesen Anforderungen entsprach der auf SLA-Technologie basierende Form 2 von Formlabs, und bot dem Team einen idealen 3D-Drucker für die Entwicklungsphase. Die hohe Präzision des Druckers sorgte ebenfalls für eine minimale Nachbearbeitung der gefertigten Trinkflaschen, so dass einzelne Entwicklungsschritte stets schnell in eine finale Form umgesetzt werden konnten. Dank des verfügbaren ColorKits von Formlabs, konnte Tim Jäger und sein Team das verwendete Clear Resin im letztendlichen Entwurf in die Farbe rauchgrau einfärben.

Auch die Silikonguss-Werkzeuge für das Kopfteil der Flasche wurden von Tim Jäger und seinen Mitgründern mit dem Form 2 entworfen. Die sich im Flaschenkopf befindlichen Duftpods waren in der Entwicklungsphase von großer Bedeutung, und stellten designtechnisch die größte Herausforderung dar. Mit dem hauseigenen 3D-Drucker konnten air up schnelle Optimierungen der Gusswerkzeuge durchführen, und diese Änderungen in kürzester Zeit in einen vorführbaren Prototypen umwandeln. In der Anpassungsphase ersparten diese Optimierungen den Gründern viel Zeit, und der Schritt in die Massenproduktion konnte deutlich präziser und zeitnaher durchgeführt werden.

Produktentwicklung zum fertigen Produkt die air up Trinkflasche
Produktentwicklung zum fertigen Produkt die air up Trinkflasche

Ein nachhaltiges Produkt mit Zukunft

Der immer mehr auf Nachhaltigkeit ausgelegte Food-Markt erfordert von jungen Unternehmen hohe Einsatzbereitschaft für Umwelt und Natur. Das Münchener Startup legte schon früh seinen Fokus auf das Thema eines nachhaltigen Produktes. Mit jedem verwendeten Duftpod von air up spart der Verbraucher vergleichsweise zehn Plastikflaschen Wasser ein, und ist damit Teil einer umweltschonenden Wertschöpfungskette. Im Vergleich zu herkömmlichen PET-Flaschen mit geschmachkstragenden Inhalten, verbraucht die Trinklasche von air up bis zu 50-mal weniger Plastik. Auch die Transportvolumen der Duftpods haben gegenüber herkömmlichen Fertiggetränken eine hervorragende CO2-Bilanz, und machen air up zu einem Unternehmen, dass sich ganz im Zeitgeist für einen nachhaltigen Planeten engagiert.

Beta2Shape unterstützt air up mit 3D-Druck-Knowhow

Schon in der frühen Entwicklungsphase von air up stand Beta2Shape den Gründern rund um Tim Jäger unterstützend zur Seite. Im Austausch mit Alexandra Bongartz, Geschäftsführerin von Beta2Shape, konnte das Team von air up von der fachmännischen Expertise im 3D-Druck profitieren. Sowohl in professioneller Beratung beim Kauf des Form 2, als auch in kontinuierlichem Support im Umgang mit dem Drucker, bot Alexandra Bongartz eine kompetente Ansprechpartnern.

Auch in Zukunft planen die Gründer, einzelne Entwicklungsschritte von innovativen Produktlösungen mit dem 3D-Drucker zu entwerfen. Der kürzlich erschienene Form 3 hat im SLA-Bereich neue Maßstäbe gesetzt, und wird Unternehmen wie air up noch effektiver dabei helfen, die Prototypenentwicklung kosten- und zeiteffizient voranzutreiben.

Beta2Shape wird auch fortan den Weg von air up begleiten, und fachgerechten Support in allen Bereichen der additiven Fertigung bieten.